1 umrundeter See + 2 kaputte Fahrräder = 3 tolle Tage

Letztes Jahr gaben wir am Traisentalradweg unsere Radtourpremiere: Von Kernhof fuhren wir in drei Tagesetappen über Freiland und St. Pölten bis nach Traismauer. 85 Kilometer standen schlussendlich auf dem Tacho.

Heuer nahmen wir uns schon 120 Kilometer vor: In drei Tagesetappen umrundeten wir im Uhrzeigersinn den Neusiedler See.

Etappe 1: Wir starteten in Oggau, fünf Kilometer nördlich von Rust. Nach über 30 Kilometern hatten wir uns in Neusiedl eine Badepause verdient – die allerdings durch ein drohendes Gewitter etwas abrupt beendet wurde. Im Eiltempo legten wir die letzten 10 Kilometer bis zu unserem Nachtquartier in Podersdorf zurück – und wurden nur von ein paar Regentropfen erwischt. Gott sei Dank eine flache Etappe – die Motivation der Kinder hatte teilweise noch Startschwierigkeiten ;-). Den Abend verbrachten wir bei einem sehr netten Heurigen (die Erwachsenen am Tisch, die Kinder am Spielplatz).

Etappe 2: Der zweite Tag war geprägt von der herrlichen Natur des Nationalparks. Zwei unverhoffte Abkürzungen (zwischen Illmitz und Apetlon sowie eine neue Route ab der ungarischen Grenze) verkürzten die zweite Etappe um fast zehn Kilometer. Gott sei Dank – denn unmittelbar vor der Ankunft in Sarród beschloss Elisas Fahrradmantel auseinanderzufallen (der dreizehnte Geburtstag ist halt doch schon eine Weile her).

Den Nachmittag verbrachten die Kinder im traumhaften Garten unserer Apartmenthäuser, während ein kleines Expeditionskorps noch 17 Zusatzkilometer für Einkäufe zurücklegte. Einen neuen Fahrradmantel für Elisas auseinanderfallendes Fahrrad suchten wir hingegen vergeblich – Gott sei Dank hatte Klausi etwas Gaffaband mit … ;-). Zur Essensaufnahme mussten wir am Abend noch ins benachbarte Fertőd radeln – vor die kulinarische Wahl zwischen einem (noblen) ungarischen Restaurant und einer „Schnitzelinsel“ gestellt, mussten die Kinder (leider) nicht lange nachdenken …

Etappe 3: Am letzten Tag mussten wir den Großteil der insgesamt 600 Höhenmeter zurücklegen. Aber die Kids waren fast durchgehend top motiviert – und wurden in Mörbisch mit einer opuleten Jause bei unserer Freundin Sylvia Lang belohnt. Den Abschluss unserer Radtour bildete ein Besuch im Seebad in Rust – während die Männer die letzten fünf Kilometer zu den Autos zurücklegten. Wenige hundert Meter vor dem Ziel zeigte Klausis Mantel Solidarität mit Elisas Rad, beschloss aber dann doch noch durchzuhalten.

Fazit: Drei tolle Tage, die nicht nur uns, sondern auch den Kindern viel Spaß gemacht haben. Nur die Guhsl’schen Fahrräder stehen auf Kriegsfuß mit dem Neusiedler See ;-).

Neusiedler See Route
Einmal rund um den Neusiedler See – in drei Etappen auf rund 120 Kilometern.

 

Neusiedler See Höhenprofil
Auf den ersten beiden Etappen (45 bzw. 32 km) gab es kaum Steigungen, doch die dritte Etappe hatte es dann durchaus in sich.

 

Zum Fotografieren kamen wir nur wenig, deshalb nur ein paar ausgewählte Schnappschüsse (danke an Sophie!):

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