Überraschenderweise nicht überrascht

Heute haben wir Gregor erstmals mit unseren bescheidenen, kleinen Ideen für den Gottesdienst konfrontiert – er war überraschenderweise gar nicht überrascht … 😉

Dabei sinnierte ich über dem Text der Befragung der Eheleute und des anschließenden Eheversprechens und fragte Gregor, ob er darin irgendeine sinnvolle Gliederung erkennen könne. Seine Antwort: "Wieso? Das war schon immer so …"

Originell, diese Worte einmal aus seinem Mund zu hören 😉

So long,
Euer Florian

Der Kampf gegen den Takt

Hallo!

Heute waren wir Dank Jan in unserer ersten gemeinsamen Tanzstunde.

Wir machen jetzt einen Schnellsiedekurs, d.h vier Mittwoch Abende beim Rueff.

Die erste Stunde, war schon sehr lustig, aber leider hat Flo mir immer verboten zu lachen. Aber deswegen weil ich mich die ganze Zeit über ein Pärchen amüsiert habe, das stetig versucht hat, gegen den Takt zu tanzen. Aber sie waren sich zumindest ebenbürtig… 😉

Auf jeden Fall hatten wir viel Spaß und freuen uns schon auf nächste Woche.

Bis bald
Elisabeth

Sozialistischer Frauentag

Einer der dringenden Punkte auf unserer To-Do-Liste: Wir suchen eine Band für unsere Tafel.

Im Internet sind wir vor einigen Wochen fündig geworden, die Photos waren verheißungsvoll, auch Demo-Lieder klangen vielversprechend. Klein-Florian war wie immer misstrauisch und hat darauf bestanden, sich die Band live anzuschauen.

Glücklicherweise verwies uns die Band auf einen baldigen öffentlichen Auftritt – und so machten wir uns heute auf den Weg in die Windmühlgasse.

Wir wunderten uns etwas, dass das Haus in rosa Farbtönen angestrahlt wurde – bis wir den Raum betraten und realisierten, bei welcher Veranstaltung wir gelandet waren: Die SPÖ Wien lud zu einem Frauenfest ein. Und da die Veranstaltung trotz der bescheidenen Besucherzahlen zu den Highlights im Emanzenkalender gehören dürfte, mussten wir vor dem Bandauftritt noch die Plädoyers von zwei Stadträtinnen für die Abtreibung über uns ergehen lassen. Wer mich näher kennt, weiß, wie entspannt ich dort war … *g*

Danach (fünf Minuten, bevor wir gehen mussten), gelangte endlich die Band zu ihrem Auftritt. Und da nichts im Leben unkompliziert ist, war zwar ihre Musik wirklich cool, ihre optische Performance (speziell in den Passagen ohne Gesang) irgendwie beklemmend.

Also sind wir zwar um die Erkenntnis reicher, dass Abtreibung unter "Selbstbestimmung über den eigenen Körper" fällt, aber Band haben wir noch immer keine

Wer also eine Band kennt, die "moderne Musik spielt, zu der man klassisch tanzen kann" (© Elisabeth), ist herzlich eingeladen, uns einen Tipp zu geben.

So long,
Euer Florian

Trauringkurs

Heute hatten wir echt einen sehr spannenden Vormittag: Wir haben heute unsere Eheringe gebastelt. Wir haben uns ja nicht vorstellen können, wie das funktionieren soll, aber es war wirklich sehr aufregend – und wir hatten eine Menge Spaß. Was geworden ist es überraschenderweise auch.

Leider ist uns gleich, als wir die ersten Fotos machen wollten, der Chip von der Kamera eingegangen. Aber keine Sorge, es gibt trotzdem Fotos. Wir verbrachten den Vormittag nämlich mit einem sehr netten Pärchen, das übrigens auch am 27. Mai heiraten wird. Die haben uns sofort angeboten, für uns mitzufotografieren (selsames Wort) und uns die Fotos zu schicken. Das obenstehende Foto ist übrigens entstanden, nachdem wir ungefähr 1 oder 2 Stunden an unseren Eheringen herumgeschmirgelt haben.

Die Eheringe live gibt es leider noch nicht zu bewundern, da sie noch graviert werden müssen.

Für genauere Erklärungen, wie das vor sich gegangen ist, stehen wir gerne zu Verfügung. Aber jetzt geht es mal ab ins Bett, da wir morgen in der Früh im Kardinal König Haus sein müssen, wo um 9:00 Uhr unser Eheseminar beginnt.

Bis bald
Elisabeth

PS: Wenn jemand von Euch überlegt, Eheringe selber zu machen: Wir können es nur empfehlen.

Oberarme

Dass nicht nur ich im Vorfeld der Hochzeit auf Kriegsfuß mit Schneidern stehe, verrät der folgende Mailverkehr mit meinem Trauzeugen:

Stephan B:
ps @ flo: hab grad meinen anzug abgeholt … rat mal, wo er weiter gemacht werden musste 😉

Florian:
Bei den Oberarmen? *g*

Stephan B:
beim arsch!!!

Ich weiß nicht, wie es Euch geht – aber Schadenfreude ist schon was Nettes …

Euer Florian

Griechische Mythologie

Unsere Hochzeit könnte ein weiteres Kapitel zur griechischen Mythologie beitragen: Immer, wenn wir irgendwo 50 Einladungen angebracht haben, sind schon neue Stapel da, die verteilt oder verschickt werden wollen.

Was Sisyphos, Tantalos & Co angestellt haben, ist ja bekannt – aber WIR??? *g*

So long,
Euer Florian

PS: Auf dem Photo ist ca. ein Viertel der Einladungen zu sehen …

Scheune

Heute waren wir in Leithaprodersdorf in der Scheune. Ihr werdet euch vielleicht fragen, was wir in einer Scheune machen. Naja, wir haben uns entschlossen, dort unsere Tafel zu veranstalten. Keine Sorge: Es ist keine Scheune mehr, sondern heißt nur noch so.

Auf jeden Fall haben wir heute Wein verkostet und ein Menü zusammengestellt. Es waren zwei sehr lustige Stunden, die wir dort mit dem Vermieter (Herr Kamler) verbracht haben. Jetzt fürchten wir uns nur noch vor dem Kostenvoranschlag ;-).

Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass unsere Gäste mit unserer Wahl zufrieden sein werden.

Elisabeth

PS: Wen es interessiert, wie unsere Scheune aussieht, kann ja mal auf die Homepage schauen. Wie wunderschön es dort ist, kann man zwar auf den Fotos gar nicht erkennen, aber man gewinnt zumindest einen kleinen Eindruck.

PPS: Die Spielkarte an der Decke ist übrigens eine Erinnerung an einen Zauberer, der nicht nur erraten hat, welche Spielkarte sich eine junge Dame ausgesucht hatte – er hat den Stapel mit Karten in die Luft geworfen und dann einen Metallsplint hinterhergeschnippst – und damit die richtige Karte an der Decke fixiert :-O.

großer …

Und was Florian zu erzählen vergessen hat:

Dem Schneider ist nicht seine große Nase aufgefallen, sondern ein anderer Körperteil, den er als "etwas stärker gebaut" klassifiziert hat. Um welchen Körperteil es sich dabei gehandelt haben könnte, überlasse ich jetzt Eurer Phantasie …

Alles Liebe
Stephan

1000 Leute

Was Elisabeth nicht erzählt hat: Eine der Einladungen hat sie am letzten Sonntag auch Babsi Andrä in die Hand gedrückt – die war ganz begeistert und hat gestammelt: "Wow – ich bin eingeladen?"

Daraufhin Elisabeth perplex: "Naja, wieso sollten wir Dich nicht einladen?"

Babsi: "Na, Ihr werdet ja nicht 1000 Leute einladen!"

Daraufhin Elisabeth schon schlagfertiger: "Nein, nur 750 …"

***

Liebe Babsi,

wir hätten Dich auch eingeladen, wenn wir nicht 750 Leute einladen würden!

So long,
Euer Florian

Elisabeth & Florian, Manuel, Benjamin, Simon und Hannah