Tour des Todes

2 Kinder auf Pfingstlager + 2 Kinder bei meiner Mama = 1 Tag ganz für uns allein. Und wohin entführt mich mein romantischer Mann? Auf eine „Tour des Todes“ …

Begonnen hat alles noch harmlos mit einem Frühstück im Café Maria Treu.

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Doch dann ging es richtig los mit einem Besuch im Narrenturm – Wiens wohl makaberstem Museum.

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Den nächsten Stopp machten wir in der Kapuzinergruft. Besonders faszinierend war der Kontrast zwischen dem Prunk Maria Theresias und der Bescheidenheit ihrer Söhne Joseph II. und Leopold II.

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Die letzte Station bildete der Zentralfriedhof. Nach dem Bestattungsmuseum (einer äußerst professionell gemachten Werbeveranstaltung für die Bestattung Wien) irrten wir noch durch den Friedhof, um die Gräber von Flos Großvater und meiner Großmutti zu finden.

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Ja, wenn wir die Bestattung Wien nicht hätten … 😉

Man mag es nicht glauben, aber es war ein wirklich netter und (großteils) lustiger Tag.


PS von Florian: So wie wir den Tag begonnen hatten, beendeten wir ihn auch – nämlich mit der Einlösung uralter Gutscheine. Im „Hofbräu zum Rathaus“ löste man uns anstandslos Gutscheine im Wert von 1000 Schillingen (!) ein – noch dazu mit einem für uns günstigeren Umrechnungskurs.

Zum Abendessen kamen wir allerdings leicht verspätet – und das aus zwei Gründen:

1.) Wir mussten uns im Bestattungsmuseum gleich mehrmals ein Video über Staatsbegräbnisse anschauen, weil meine Frau mich unbedingt davon überzeugen wollte, dass beim Begräbnis von Thomas Klestil mein Bruder Stephan seine Ministrantenpremiere gegeben hätte …

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Eindeutig mein Bruder Stephan, oder? 😉

2.) Die Internetseite www.friedhoefewien.at, mit der man durch die städtischen Friedhöfe stapfen und Gräber suchen kann, ist weder vom Design noch von der erforderlichen Datenrate geeignet, um mit einem Smartphone benützt zu werden.

4 Gedanken zu „Tour des Todes“

  1. … also ich kann mich nicht daran erinnern, dass Stephan beim Klestil-Begräbnis ministriert hat, was aber nicht heißt, dass es vielleicht trotzdem so war. Vielleicht kann ich das noch in alten Mails oder Unterlagen herausfinden. Der Eingeringelte (der hat ja wirklich Ähnlichkeiten mit Stephan :-)) scheint der Navicular zu ein, daneben Flo als Thuribel daneben ich. Vielleicht ist das auch Andreas?

    1. Das Nachschauen kannst Du Dir ersparen – Stephan hat heftig dementiert, (dort) ministriert zu haben. Ich bin mir sehr sicher, dass es sich um Peter Fasol gehandelt hat. Allerdings gibt es Sekundenbruchteile (die wir allerdings nicht gut auf Foto bannen könnte), wo man wirklich an Stephan glauben könnte.

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